EFL - Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
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Die EFL ist durch die SAR lizenziert. Als
Testsystem ist sie bei den Versicherern und Ärzten durchaus
bekannt und akzeptiert.
Die EFL besteht aus 29 funktionellen Tests, wie z.B. dem Heben und Tragen von Gewichten, Ziehen und Stossen, Arbeit auf Kopfhöhe, Arbeit in vorgeneigter Position, Handkraft, Gleichgewicht und Treppe steigen.
Die Tests werden an zwei aneinander folgenden Vor- oder Nachmittage ausgeführt. Sie dauern insgesamt ca. 7 Stunden.
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Das Ziel der EFL ist das Erstellen eines körperlichen Belastbarkeitsprofils aufgrund dessen die Zumutbarkeit einer beruflichen Tätigkeit beurteilt werden kann. Im Falle einer Arbeitslosigkeit geht es darum, ein Profil der maximal zumutbaren Arbeit zu formulieren. Die Testresultate sind weitgehend quantifizierbar, wodurch es möglich wird, konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen und konkrete Massnahmen zu empfehlen. Zusätzlich beinhaltet das Testsystem eine interne Konsistenzprüfung und eine Beurteilung der Leistungsbereitschaft. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst. |
EFL sind in der Regel sinnvoll bei Menschen, die:
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(unspezifische) muskuloskelettale Beschwerden haben |
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körperlich belastenden beruflichen Tätigkeiten ausgesetzt
sind |
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längere Zeit arbeitsunfähig sind oder drohen, arbeitsunfähig
zu werden |
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mehrere Therapien erfolglos abgeschlossen haben |
Interesse aus Sicht des Klienten:
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Das Testverfahren ist aufgrund des funktionsorientierten Ansatzes leicht verständlich |
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Die eigenen körperlichen Fähigkeiten und Limite können während den Tests unter
Begeleitung und im geschützten Rahmen „hautnah“ erlebt werden
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Erweitern der Einsicht bezüglich der erlebten Beschwerden und der eigenen
körperlichen Leistungsfähigkeit |
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Vergrössern des Verständnisses für spätere Entscheidungen von Kostenträger |
Interesse aus Sicht der Versicherung:
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Sehr gute Entscheidungsgrundlage bezüglich der Zumutbarkeit der angestammten
Arbeit, weiteren Therapien oder Zuweisung einer Rente
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Sehr günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis |
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Kurze Wartefristen (1-3 Wochen) |
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Schnelle Bericht-Erfassung |
Interesse aus Sicht der Firma:
Bei Anstellungen von neuen Mitarbeitern ist die Firma aufgrund des Belastbarkeitsprofils in der Lage zu
beurteilen, ob der Mitarbeiter den neuen Aufgaben zuzumuten sind. Diese Vorgehensweise hat
verschiedene Vorteile:
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Vorbeugen von muskuloskelettalen Beschwerden am Arbeitsplatz |
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Vermindern von Arbeitsausfall |
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Vermeiden von Prämienerhöhungen bei Versicherern durch weniger
krankheitsbedingten Arbeitsausfälle
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Steigern der Produktivität und Wirtschaftlichkeit |
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Beitrag zur Identifikation der Mitarbeiter mit der Firma im Sinne von einer
Vergrösserung der Arbeitszufriedenheit unter den Arbeitnehmern und einer
Verbesserung des Arbeitsklimas
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Verbessern des Images der Firma gegen Aussen |
Dem Arzt bietet die EFL eine objektive Grundlage:
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Für das frühe Erkennen einer Chronifizierung |
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Für die Verordnung von sinnvollen therapeutischen Massnahmen |
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Für das Arbeitszeugnis |
Die EFL bietet dem Anwalt:
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Objektive Informationen über die effektive funktionelle Leistungsfähigkeit anstatt
medizinisch-theoretische Überlegungen
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Objektive Informationen über die Zumutbarkeit die angestammten oder die letzte
berufliche Tätigkeit
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Vorgehensweise bei der EFL-Anmeldung:
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Schriftliche Verordnung oder Anfrage samt eventuellen Unterlagen plus Fragestellung |
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Ergonomie Hendriks bietet den Patienten auf |
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Testdurchführung |
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Bericht an Auftraggeber |
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